Miss Flapper Girl

Flapper Girl?

Ich habe ein Faible für die 1920er Jahre. Für meinen Roman "Das Erbe von Juniper House" habe ich viel recherchieren müssen, da er während des Ersten Weltkriegs bis in die 20er Jahre hinein spielt. Beeindruckt haben mich besonders die Flapper Girls. Frauen, die sich die Haare kurz schnitten, in der Öffentlichkeit rauchten und die kurze Röcke und Kleider trugen. Außerdem schminkten sie sich und tanzten  die Nächte durch. Klingt heutzutage unspektakulär, doch für die Frauen damals, deren Eltern noch stark von ihrer viktorianischen Erziehung geprägt waren, war das ziemlich verrucht. Sie haben sich nicht mehr so schnell den Mund verbieten lassen und sich Stück für Stück ihre Freiheit erkämpft, die natürlich immer noch - im Gegensatz zu denen der Männer - stark eingeschränkt war. Sie waren viel Kritik ausgesetzt. Viele sahen den Untergang des Abendlandes voraus. Vor allem, als der Charleston 1925 nach Großbritannien kam. Dieser Tanz ließ die Menschen "wie Irre herumzappeln". Die Moral würde verkommen. Ein Skandal! Mit Beginn der Weltwirtschaftskrise 1929 ging die Ära der Flapper Girls allmählich zu Ende. 

Some Facts

Ich wohne im nördlichen Niedersachen, in der Märchenstadt Buxtehude, deren Existenz von manchen Leuten immer noch angezweifelt wird. Hier sagen sich Has' und Igel gute Nacht und auch sonst ist es sehr schön. 

Bevor ich anfing  hauptberuflich zu schreiben, habe ich Sozialökonomie an der Uni Hamburg studiert.

Ich schreibe Geschichten, seitdem ich einen Stift halten kann, bin ziemlich schlecht in Mathe, Small Talk und sozialen Umgangsformen, verstehe die meisten Witze nicht (was mich nicht sonderlich stört). Ich liebe britische Krimiserien, Harry Potter, Ella Fitzgerald und Schokolade. 

Unter dem Namen Arwyn Yale schreibe ich Krimis. 

 

 

 

 

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